Weigert sich, ins Bett zu gehen

KLIENTIN
Mädchen, 5-jährig

ANLIEGEN
Leah macht seit ca. zwei Monaten ein riesiges Theater, wenn die Mutter sie ins Bett bringt. Sie schreit umher, will die Mutter nicht gehen lassen und muss zudem ständig auf die Toilette, wie sie eine Blasenentzündung hätte.
WAS VOR MINDTV VERSUCHT WURDE
– Homöopathie
– Spagyrik für Beruhigung am Abend
– Abklärung beim Kinderarzt wegen Blasenentzündung
– Vater oder Bruder, die Leah ins Bett brachten

RELEVANTE INFORMATION
Leah ist eine äusserst aufgeweckte, für ihr Alter sehr reifes, fröhliches, aber auch sehr sensibles Mädchen. Sie liebt ihre Familie, insbesondere ihr Mami (sei ein „Mamititti“), über alles. Leah’s Welt ist dann in Ordnung, wenn ihre ganze Familie anwesend ist und sie alle in Frieden und glücklich weiss.

Leah wächst auch in einer harmonisch wirkenden und beschützten Umgebung auf. Ihr Vater arbeitet zu 100%, ihre Mutter zu 20%. An dem einen Arbeitstag der Mutter passen ihre Grosseltern auf sie und ihren älteren Bruder auf.
Bis vor einem Jahr konnte die Mutter Leah problemlos ins Bett bringen. Nach dem immer gleichen Abendritual mit Singen und Beten brachte sie jeweils Leah in ihr Bett, sagte ihr Gute Nacht und Leah schlief innerhalb fünf Minuten ein. Seitdem Leah jedoch die Nuggis dem Osterhasen (Ostern 2019) abgegeben hat, braucht sie länger zum Einschlafen und möchte auch, dass ihre Mutter noch einen Moment bei ihr bleibt.

Vor ungefähr zwei Monaten wurde es auf einen Schlag schwierig, wenn die Mutter Leah nach dem gewohnten Singen und Beten ins Bett bringen wollte. Sie lässt ihre Mutter kaum mehr los und muss zudem dauernd auf die Toilette, obwohl nur noch Tröpfchen oder gar nichts mehr kommt. So gab ihr die Mutter wieder Windeln für die Nacht, damit sie nicht dauernd auf die Toilette gehen musste. Während der Nacht blieb sie vor den Windeln stets trocken, doch sobald sie wieder Windeln an hatte waren diese am nächsten Morgen voll.

Leah zeigt am Tag keine grossen Anzeichen für Blasenentzündung – es sei denn, sie wird zeitlich unter Druck gesetzt (sie hasse Stress). Um eine Blasenentzündung ganz auszuschliessen, ging die Mutter zum Kinderarzt, welcher aber wie erwartet nichts Auffälliges fand.

Für die Mutter ist es eine sehr belastende Situation, da sie teilweise bis zu einer Stunde bei ihr sein muss und Leah sie auch nach dieser Zeit nur schwer gehen lässt und schreit.
Die Mutter weiss nicht mehr weiter und hat auch Bedenken, dass sich Leah wieder an die Windeln gewöhnt und somit nicht mehr trocken ist.

INNERE WELT
Leah sah in ihrer Welt viele farbige (rosa, rote, blaue und grüne) Konfetti und viele Leute. Sie erzählte, dass sie an einem Fasnachtsumzug sei und Orangen & Süssigkeiten an die Zuschauer verteilte.
Sie sah dann einen Kran/Wagen, der anscheinend über sie hinweg fuhr…. ich war ein wenig verdutzt und fragte, wie sie sich dabei fühlte bzw was dann passiert. Sie meinte, dass das nicht schlimm sei, weil es erstens der Wagen ihrer Fasnachtsgruppe sei und sie ja unter diesem Wagen durch konnte! Und die Menschen hätten ja ihr für dieses Kunststück zugejubelt und applaudiert.

Da mich dieser Kran/Wagen doch ziemlich verunsicherte, fragte ich nochmals nach und sie versicherte mir, dass sie dabei überhaupt nichts Schlimmes oder Ungutes empfand, im Gegenteil, dies ja lustig gewesen wäre, dass sie super unten hindurch konnte und die Zuschauer Freude dabei hatten.

Ich ging zur Sicherheit (oder vielleicht eher zu meiner Beruhigung☺) doch noch an einen Ort, den sie sich als ihren Lieblingsort auswählen durfte. Sie wählte sich einen Ort mit ganz vielen rosaroten Einhörnern aus, welchen wir dann als ihr sicherer Ort festlegten.

SCHRITT 1
Das Einschlafen verschlechterte sich ja zwar mit dem Weggeben der Nuggis, funktionierte dann aber eigentlich immer noch mehr oder weniger reibungslos. Ich gehe davon aus, dass dies mit dem Umgewöhnen und Entspannung des Nuggis im Zusammenhang stand, was ja völlig normal ist. Da es dann aber – wie die Mutter erzählte – fast auf einen Schlag so schlimm wurde, wollte ich erfahren, was um diese Zeit passierte. Also gingen wir in diese Situation vor rund zwei Monaten, als Leah ins Bett musste:
Sie sagte, dass sie nicht einschlafen konnte, aber nicht wisse, was der Grund dafür sei. Irgend etwas plagte sie, aber sie konnte es nicht einordnen. Nach Grübeln und Fragen spürte sie schliesslich Angst. Und zwar Angst davor, dass Mami weggeht, weil sie manchmal am Abend ins Kino gegangen sei. Ausserdem Angst, weil die Mutter böse sei, dass sie nicht einschlafen konnte. Aus dieser Angst resultiert dann auch noch Angst, dass ihre Mutter sie nicht mehr gerne hat, wenn sie nicht einschlafen konnte.

Ansonsten verspürte sie in dieser Situation keine anderen unguten Gefühle, auch nicht im Unterleib oder Blase.

Des Weiteren gingen wir noch in eine Situation, in der sie gestresst wurde. Also zu einem Zeitpunkt, als sie knapp bei Zeit waren und die Mutter von ihr forderte, vorwärts zu machen.
Sie spürte dabei Angst, dass sie zu spät kamen und dann Mama böse würde. Beides ginge mit dem einen Gefühl der Angst einher.

SCHRITT 2
– Angst, dass die Mutter weggeht: grelles, hell-leuchtendes Viereck im Herz
– Angst, dass Mutter böse wird: schwarzes Dreieck im Bauch
– Angst, dass ihre Mutter sie nicht mehr gerne hat, wenn sie nicht einschlafen konnte: hellgrüner glitschiger Schleim
– Angst wegen Stress: blauer Kreis in beiden Oberschenkel und roter Kreis in beiden Unterschenkel.
SCHRITTE 3 & 4
Da ich Leah für ihr Alter als sehr reif einschätzte, hatte ich anfänglich vor, mit ihr auch jeweils Schritt 4 zu machen. Da jedoch relativ viele Gefühle aufkamen, die entfernt werden mussten, entschied ich, Schritt 4 wegzulassen.

EE im Alter 0. Der blaue Kreis in den beiden Oberschenkel und der rote Kreis in den beiden Unterschenkel kamen. (= Angst wegen Stress).
Es hat im Mutterleib begonnen. Alle Kreise hat sie von einer Frau erhalten, die sie nicht kannte. Sie zog mit Supermagnethändli diese Kreise fest hinaus und gab sie ihr zurück. Sie verzieh ihr und füllte die vier Lücken mit Ruhe, die violett war und wir im Weltall fanden.

FE im Alter F. Die (blauen und roten) Kreise kamen wieder zurück. (= Angst wegen Stress).
Sie habe sie von den Zwilling-Mädchen Luisa und Leana erhalten. Auch mit beiden Supermagnethändli zog sie diese Kreise an den vier Orten fest heraus und gab sie ihnen zurück. Sie vergab ihnen, sagte ihnen aber, dass sie diese Kreise nie mehr wolle. So flogen wir nochmals in das Weltall und fanden noch mehr Ruhe, die sie in die Lücken füllte. Diesmal war aber die Farbe der Ruhe rosarot.

EE im Alter 3. Das grelle, hell-leuchtende Viereck im Herz (= Angst, dass die Mutter weggeht) kam.
Das habe sie ebenfalls erhalten, und zwar von einem lieben Mädchen. Sie war nicht böse auf sie und gab es ihr aber zurück, nachdem ich ihre Supermagnethändli (sie liebte diese!) wieder aktivierte und sie es fest herauszog. Sie füllte die Lücke mit ganz viel Herzli von ihrer Mama, wobei sie Mama ganz fest knuddelte und auf diese Weise so viele Herzli wie nur möglich von ihr sammelte. Die Farbe dieser Herzli war rosarot.

EE im Alter 3. Das schwarze Dreieck im Bauch (= Angst, dass Mama böse wird) kam.
Dies hat sie auch erhalten und zwar wieder von den Zwillingen Luisa und Leana. Sie gab es ihnen nach dem Herausziehen mit ihrer wieder aktivierten Supermagnethändli zurück mit der Bitte, auch dies nie mehr und sowieso allgemein nie mehr etwas von ihnen zu erhalten. Sie vergab ihnen. Sie füllte die Lücke im Bauch mit ganz viel Liebe von ihrer Familie, vor allem aber von Mama. Sie knuddelte alle ganz fest und sammelte so die Liebe, damit sie dann den Bauch füllen konnte. Diese Liebe war rot (positives rot).

FE im Alter 4: Die (blauen und roten) Kreise in den Beinen (= Angst wg Stress) kamen ein weiteres Mal hoch.
Auch diese hat sie erhalten, die blauen Kreise in den Oberschenkeln jedoch von ihrer Familie (Vater, Mutter und Bruder), die roten Kreise in den unteren Beinen von einer Kollegin, die Sarah hiess. Ich aktivierte ihre geliebten Supermagnethändli, die jeweils uu kribbelten wie sie sagte☺. Sie zog zunächst die blauen Kreise in den Oberschenkeln heraus und gab sie ihrer Familie wieder zurück. Sie war ihnen nicht böse. Danach zog sie noch die roten Kreise aus den unteren Beinen heraus und gab sie ihrer Kollegin Sarah zurück. Sie vergab ihr und sagte, dass sie das nicht mehr erhalten möchte.
Wir flogen auf ihren Wunsch noch ein drittes Mal zum Weltall (was zum Glück ja gross genug war, um noch mehr Ruhe zu finden..), sammelten noch mehr Ruhe und Gelassenheit ein und füllten es in ihre Beine. Diese Ruhe war rosa.

FE im Alter von 5. Die (blauen und roten) Kreise in den Beinen (=Angst wg Stress) kamen ein viertes Mal hoch. Dieses Mal waren sie aber selbstgemacht. So bauten wir sie 3x ab, in dem wir zum jenem Moment zurückspulten, als sie sich diese Kreise selber baute. Selbstvergebung war nicht nötig.
Die Lücken füllten wir aber diesmal mit ganz viel Liebe und Ruhe von Mama, Papa und ihrem Bruder, indem sie alle gaaanz fest umarmte, so die Liebe für sich sammelte und danach die Beine damit füllte. Die Farbe war rot (auch gutes rot).

Nach den Schritten 1-4 gingen wir in die Zukunft, um nochmals die beiden Situationen, die wir bei Schritt 1 hervorgerufen haben, zu überprüfen, wie sie sich fühlen wird.
Sie sah sich ins Bett gehend und verspürte viel Liebe von ihrer Mama, so dass sie gut einschlafen konnte. Sie fragte ihre Mutter, ob sie nicht böse werde, wenn sie nicht gleich einschlief. Die Mutter verneinte und Leah sah, dass ihre Mutter wirklich lieb, geduldig und ruhig war und entsprechend entspannt war sie selber.
Auch bei der Stresssituation meinte sie, dass sie so viel Ruhe vom Weltall sammelte, dass sie nicht mehr Angst davor haben müsse, sondern ja ganz viel Ruhe in sich habe und diese Ruhe noch weit reichen werde.

DDGM
Die IF sah Leah als etwas grösser, sie sähe aber glücklich und selbstbewusst aus. Es störe sie nicht, dass sie etwas grösser sei als sie. Die Objekte waren bei der IF nicht vorhanden. Sie umarmte sie und hatte riesige Freude, ihre innere Freundin zu treffen. Ich zeigte, wie stark sie mit ihr sein könne, dass sie sich nie mehr alleine fühlen müsse und vor allem auch keine Angst haben müsse, da sie immer da sei und gut zu ihr schaue oder zurede. Ich sagte ihr, dass sie sie fragen solle, ob sie ihr zukünftig beim ins Bett gehen helfen werde, damit sie ruhig bleiben kann und zudem auch nicht immer auf die Toilette müsse. Die IF versprach ihr zu helfen. Sie wollte sie dann auch gar nicht mehr loslassen.

Danach holten wir noch den Körper, welcher auch keine Objekte hatte und mit dem alles in Ordnung war. Auch ihn fragte sie, ob er ihr helfen würde, dass sie nicht mehr so oft auf die Toilette müsse am Abend. Er sagte ja und die IF sagte ihr noch dazu, dass sie (Leah) Vertrauen in ihr Körper und sie haben könne.

Leah und die innere Leah hatten zusammen 50% der Macht, der Körper die anderen 50%. Sie fragte den Körper, ob sie die 50% noch haben dürfte, wobei dieser erstaunlich rasch einwilligte. So holte sie sich dann mit viel (…und wie es schien mit letzter…) Kraft noch die 50% und war stolz, zusammen mit ihrer IF Chefin des Körpers zu sein.

ADD-ONS
Eigentlich wollte ich mit Leah noch das Bettnäss-Kabel Add-on für die Untersuchung der Blase durchgehen und den Schutzsee machen, da sie fast alle Gefühle aufgenommen hatte und gemäss der Mutter sehr sensitiv ist. Doch Leah war aufgrund der zahlreichen Objekte so müde, dass ich auf alles Weitere verzichtete, ich hätte sie sonst völlig überfordert.
Zudem hatte ich das Gefühl, dass die Ängste (vor dem Bösewerden, Weggehen & Stress) die (Haupt-)Auslöser für das Blasenproblem waren, da das Blasenproblem am Tag nicht bestand. Somit gab ich dem Entfernen, Neutralisieren und Ersetzen dieser Gefühle Priorität. Ich werde jedoch bei einem allfälligen Weiterbestehen des Blasenproblems auf dieses Add-on bei einer Zweitsitzung eingehen. Ebenso auf den Schutzsee, da dieses Mädchen sehr viel aufzunehmen scheint.

Wir gingen daher nur nochmals kurz in ihre Welt zurück um zu versichern, dass immer noch alles in Ordnung war (auch das Thema mit dem Wagen), was auch der Fall war. Sie sah sich sogar als Clown, der die Kunststücke immer wieder machte und alle erfreute.

HAUSAUFGABEN
Da Leah ihre innere Freundin so toll fand, soll sie – nachdem ihre Mutter ihr Gute Nacht gesagt hatte – ihre IF mit dem Hände-Falten spüren und daran denken, dass sie Vertrauen in sie und ihren Körper haben darf. Sie soll dies auch in allen Situationen tun, in der sie Ruhe und Liebe brauche.

Ich hatte ein rosarotes Herzli aus Stein, das ich ihr mitgab. (zugegeben: das hatte ich zufälligerweise, da ich noch keine spezifischen Mitgebsel habe…) Ihre Ankerfarbe war rosa und rot, somit passte es perfekt. Dieses Herzli soll sie an alle Mama-Herzli erinnern, die sie gesammelt hat und ihr so viel Liebe gegeben hat. Sie soll damit spüren, dass ihre Mama sie ganz fest gern hat, auch wenn sie manchmal schimpfen muss, was ja ganz normal ist. Dies habe aber nichts damit zu tun, wie fest sie Leah gern habe.

SCHWIERIGKEITEN
Die Sitzung war für eine Fünfjährige wahnsinnig intensiv und entsprechend lang von der Dauer her, da wir erstens viele Gefühle aufdeckten und dann vor allem auch auf der Zeitbrücke viel herauszunehmen und zu füllen hatten. Ich war sehr froh, dass ich jeweils den Schritt 4 ausliess, da wir sonst zu keinem Ende gekommen wären. Leah machte trotz dieser Dauer aber hervorragend mit, ich war wirklich sehr beeindruckt.
Ich fragte mich im Nachhinein, ob ich evtl. nach der ersten Situation in Schritt 1 mit nach Gefühlen „graben“ hätte aufhören sollen.. aufgrund des Vorgesprächs sah ich jedoch einen Zusammenhang mit der Blase und dem Stress, sodass ich trotzdem noch in diese Situation wollte. Evtl. hätte ich dies auf eine Zweitsitzung verschieben sollen? Da fehlte mir ehrlich gesagt die Erfahrung dazu. Ich liess mich einfach von meiner Intuition leiten, ich hoffe das war in Ordnung so.

Was mich zudem ein wenig verunsicherte war ihre innere Welt mit diesem Kranwagen… hätte ich da noch ein drittes Mal nachgraben u/o etwas anderes erfragen können/müssen/sollen?

Am Ende der Sitzung gab ich Leahs Mutter unter anderem das Feedback, dass Leah jeweils Angst habe/hatte, zeitlich unter Druck gesetzt zu werden und auch Angst, dass sie (die Mutter) böse werde, falls Leah nicht einschlafen könne. Tatsächlich gestand sie mir, dass sie sich nun erinnere, dass sie vor rund zwei Monaten – also zum Zeitpunkt, als das Ganze anfing – Leah relativ heftig angeschrien habe, weil sie nie schlafen wollte und immer wieder auf kam…. Ich empfahl ihr, so ruhig & verständnisvoll wie möglich bei dem Abendritual zu sein, auf keinen Fall Leah zeitlich unter Druck zu setzen und gegebenenfalls mit ihr die „Schlaftreppe“ zu machen. Ich gab ihr dazu noch den Beschrieb der Schlaftreppe mit, damit sie diese mit der Kleinen beim Gute Nacht sagen durchgehen könnte, falls sie

ERGEBNIS
Leah war nach der Sitzung verständlicherweise sehr müde, wirkte gleichzeitig aber auch sehr gelöst. Als sie dann ihr Mami wieder sah, sagte sie ihr als erstes, dass sie ihre Windeln nicht mehr brauche, da sie nun eine beste Freundin in sich habe und diese ihr helfen würde ☺. War sehr süss…

Tatsächlich war es aber so, dass es Leah in der ersten Nacht sehr gut machte (sie war wahrscheinlich so erschlagen ☺), danach aber fünf Abende folgten, an denen es weniger rund lief, obwohl die Mutter versuchte, ruhig zu bleiben.
Zu meiner Freude (und Bestätigung der Revisions-&Stabilisierungsphase..) berichtete mir aber dann die Mutter, dass es am sechsten Abend „wie durch ein Wunder“ (aha☺) reibungslos und ohne Geschrei ablief. Leah musste zwar noch zwei-, dreimal auf die Toilette, aber die Mutter konnte nach kurzer Zeit (und der Schlaftreppe!) aus ihrem Zimmer gehen und Leah schlief kurz danach ein. An den darauffolgenden Tagen verringerten sich die WC – Gänge nochmals auf rund einmal und es klappe alles bestens.

(Die Windeln liess sie übrigens bewusst ab der ersten Nacht weg und Leah ging an den ersten paar Abenden noch rund 5-6 Mal auf die Toilette, blieb aber trocken in der Nacht.) .
Ihr fiel jedoch auf, dass Leah am Tag mehr auf die Toilette musste. Vor allem dann, wenn sie ausser Haus waren, auch wenn wieder jeweils nur ein Tröpfli kam. ABER: nur, wenn Leah daran dachte und nicht abgelenkt war. Mit jedem Tag mehr verringere sich aber auch dieses Thema.

Ich freue mich riesig auf alles Weitere – Danke MindTV für alles!!

FEEDBACK, GEDANKEN & TIPPS

Also kurz und knapp: BRAVO! 

Innere Welt:
Es ist gut, dass du hier etwas gebohrt hast! Gut gemacht!

Schritte 1-4:
Hier kann ich nur sagen: Bravo! Du hast sehr gründlich mit Schritt 1 gearbeitet – und das war sicherlich ein Schlüssel zum Erfolg. Ich denke, es ist okay, dass du Schritt 4 weggelassen hast, ihr habt auch so sehr gründlich aufgeräumt, Magnethändli eingesetzt und Ruhe im Weltall geholt. (apropoz: hier hätte ich vielleicht das Weltall noch als Einschlafhilfe benutzt: „immer wenn es dunkel ist und man die Sterne sieht, spürst du diese Ruhe aus dem Weltall“). Du hast hier sehr gründlich gearbeitet und wirklich an alles gedacht!

DdgM:
Dass die IF etwas grösser ist, wundert mich nicht, wenn ich deine Schilderung der Klientin lese. Du beschreibst sie ja als etwas reifer. 😊 Auch hier: könnte man nicht besser machen! Ganz tolle Arbeit mit der IF, du hast auch nicht vergessen, den Körper miteinzubeziehen und hast hier ein richtig starkes, tolles Team gebildet. Nochmals: BRAVO!

Add-ons:
Du hast hier richtig entschieden und das Bettnässkabel weggelassen. Das wäre vermutlich wirklich zu viel gewesen – und aus meiner Sicht eben auch nicht nötig. Wie aus dem Feedback nach der Sitzung ersichtlich ist, hat es ja wunderbar geklappt. 😊 Dass du daran gedacht hast, am Schluss die innere Welt nochmals zu überprüfen, ist super und zeigt, wie intensiv du dich mit dem mindTV-Prozess auseinandergesetzt hast!

Hausaufgaben:
Wunderbar gemacht! Herzig, das Steinherzli! 😊 Und dass du der Mutter die Schlaftreppe mitgegeben hast, ist ganz toll!